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Erlanger Triathlon 2023

Der Wettkampf in der eigenen Homezone – Ein Fest für mich!

Zu Beginn vielleicht kurz etwas zu meinen Vorbereitungen auf diese Mitteldistanz beim M-net Erlanger Triathlon. Eigentlich bereite ich mich immer sehr gut auf meine Wettkämpfe vor, doch dieses Jahr lief bis Mitte April relativ wenig. Ich hatte zu viele private Projekte und so mussten dieses mal 14 Wochen Vorbereitung ausreichen.

Diese 14 Wochen waren gespickt mit 6-8 Einheiten pro Woche und am Ende kamen 420 Laufkilometer, 1.760 km auf dem Rad und 43 km im Wasser zusammen. Zum Glück kam ich komplett verletzungsfrei und ohne krankheitsbedingte Ausfälle durch das Training.

Während der Vorbereitungszeit hatte ich zwei kleinere Wettkämpfe, zum einen eine Sprintdistanz beim Triathlon in Feucht und dann noch einen Lauf über die Halbmarathon-Disatanz beim Panorama-Baumwipfel-Lauf. Feucht war ein Desaster, der Halbmarathon ein Highlight, also alles gut!

In der Woche vor dem Wettkampf fühlte ich mich extrem ausgeruht und gut vorbereitet, also stand einem erfolgreichen Wettkampf nicht im Weg.

Die Startunterlagen holte ich bereits am Samstag ab und nahm an der Wettkampfbesprechung teil. In der Besprechung gab es für mich nicht viel wirklich interessantes, die Strecken kenne ich auswendig und auch die Gegebenheiten im Start-, Wechsel- und Zielbereich kenne ich nur zu gut. Danach ging es schnell nach Hause, alles fertig gepackt und dann ging es relativ früh ins Bett.

Die Nacht vor dem Wettkampf war gut und ich fühlte mich ausgeruht und innerlich sehr ruhig. Nach einem kleinen Frühstück ging es gemeinsam mit meiner Tochter in Richtung Wettkampf-Location, um in Ruhe die Wechselzone einzurichten.

Vorort traf ich auf immer mehr bekannte Gesichter, hier ein Schwätzchen, da ein Schwätzchen und schon war es kurz vor 9:00 Uhr,

Zuerst starteten die Kurzdistanzler und 5 Minuten später folgten die ersten Teilnehmer auf die Mitteldistanz. Mein Startslot war um 9:15 Uhr und ich war immer noch überraschend ruhig.

Wer mich kennt weiß, dass das Schwimmen im Wettkampf nicht mein Ding ist und schon öfters schief gegangen ist. Als der Startschuss für meine Gruppe fiel hielt ich mich auf der linken Seite des Feldes. Hier war es am ruhigsten und ich konnte in Ruhe die ersten Meter schwimmen. Ich spürte keine innere Hektik oder Panik aufkommen und so konzentrierte ich mich weiter darauf langsam in meinen Rhythmus zu kommen.

Lief es auf den ersten 100m noch etwas unrund wurde es dann von Meter zu Meter besser. Ich konnte in aller Ruhe schwimmen, bekam keine Schläge ab und wurde auch nicht rüde überschwommen, wie man es nur zugut kennt. Mein erstes Ziel war die Brücke in 700m Entfernung und bis dahin lief es verdammt gut. Das zweite Ziel war die Wendeboje 300m später, hier wurde es kurz etwas eng, aber es ging relativ zivilisiert zu. In der Entfernung erspähte ich schon den Ausstieg, nur zwei Brücken weit weg bzw. 1.000m. Ab jetzt überholte ich sogar ein paar langsamere Schwimmer, spürte aber selber langsam die Ermüdung in den Armen. Konzentriert ging es weiter und nach für mich guten 43:41 Minuten, hatte ich den Ausstieg erreicht.

Beim Ausstieg gab es zum Glück einige kräftige Hände, die mir beim Ausstieg halfen und so war ich schnell auf dem Weg in die Wechselzone.

Mein kompletter Wechsel dauerte 3:44 Minuten und es gab sehr engagierte Helfer im Wechselzelt, die einem den Beutel ausleerten und die Schwimmutensilien wieder einpackten. Ich blieb hier ganz ruhig, nahm mir die Zeit einmal durchzuschnaufen, um mich dann auf die 80km Radstrecke zu begeben. Beim Schwimmen hatte man schon den stärker werdenden Wind gespürt, doch jetzt war er noch einmal etwas stärker geworden, kam in Böen mit bis zu 60 km/h aus Richtung Südwest und ließ nichts gutes erahnen.

Auch beim Radfahren versuchte ich möglichst schnell in einen ruhigen und gleichmäßigen Rhythmus zu kommen, doch die Windböen verlangten einem einiges ab. Gerade auf den offenen Flächen war an ein entspanntes Fahren nicht zu denken, es war viel mehr ein Kampf in der Spur zu bleiben. Das Fahren in der Aeroposition war für mich bei dem Wind eine sehr unsichere Sache und so kam ich in diese Position nur recht selten. Noch dazu hatte ich beim Schwimmen auf den letzten paar 100m meinen Rücken gespürt und die Schmerzen nahmen leider immer mehr zu.

Nicht in der Aeroposition fahren zu können, kostete mich sehr viel Kraft und auf der ersten Runde konnte ich gerade so einen 30km/h Schnitt halten. Die Verpflegungsstation, war optimal organisiert und die Annahme der Flaschen verlief gut. Die zweite Runde verlief relativ ähnlich und so brauchte ich am Ende für die gut 80 km 2:42:40 Stunden. Nicht optimal, hier hatte ich mir mehr erhofft, doch der Wind war einfach ein harter Gegner.

Auch der zweite Wechsel verlief gut und auch hier waren wieder helfende Hände zur Stelle. Ich schnaufte einmal kurz durch und nach 2:28 min machte ich mich auf die Laufstecke.

Ich glaube mein Gesichtsausdruck sagt fast alles, das Radfahren hatte mich wirklich viel Kraft gekostet. Die Beine waren schwer wie Blei, doch zum Glück waren nach wenigen Schritten Rückenschmerzen Geschichte. Jetzt ging es 3 Runden durch den nahegelegenen Wald, wobei es jede Runde über eine der Kanalbrücke ging.

Die ersten 700m verlief die Strecke am Kanal und das Laufen fühlte sich auf Grunde des Rückenwindes sehr locker an. Dann ging es über eine der Brücken des Kanals und in mir keimte sofort der Wunsch auf zu gehen, doch zumindest die erste Runde wollte ich noch hoch laufen. Auf der 3 km Runde durch den Wald, lief ich bis zur Verpflegungsstation, versorgte mich ausgiebig im Gehen und lief dann wieder an. Doch 300m später musste ich wieder gehen. Ich kann nicht mal sagen, ob es der Kopf war der gehen wollte oder die Beine, doch die folgenden 100m gehen taten gut und danach konnte ich auch wieder locker anlaufen. Bis zur Kanalbrücke lief es gut und sogar die Pace war plötzlich so wie geplant, doch dann kam sie wieder … diese Brücke – über den Kanal! Die Hälft der Strecke lief ich die Brücke hoch, doch dann musste ich leider gehen.

Das Bild lässt etwas erahnen, wie es mir zu diesem Zeitpunkt ging.

Nach der Brücke ging es dann wieder am Kanal zurück (gegen den Wind) bis zu einem Wendepunkt. Am Wendepunkt gab es dann das Bändchen für die erste absolvierte Rund und dazu noch ein paar aufmunternde Worte von der Moderatorin, die hier wirklich einen top Job gemacht hat.

Mit dem Wind ging es jetzt wieder Richtung meiner geliebten Kanalbrücke. Dieses mal habe ich die Verpflegungsstation am Kanal auch mitgenommen, an Essen war nicht zu denken, doch ein Becher Cola und Wasser erweckten wieder neue Energie in mir. Erste jetzt nahm ich auch Jochen wahr, der kurz hinter der Verpflegungsstation sein Motivationsprogramm lieferte. Es tat so gut ihn zu sehen, was mich noch weiter motivierte und mich sogar wieder die Brücke laufend hinauftrieb.

Diese und die dritte und letzte Runde verliefen relativ ähnlich. Nach der Brücke laufen bis zur Verpflegungsstation im Wald; im Gehen versorgen; wieder laufen bis zur Brücke; etwas die Brücke hochlaufen, den Rest hoch gehen; gegen den Wind am Kanal ankämpfen; mit Jochen abklatschen; Verpflegungsstation am Kanal mitnehmen und die Brücke hochquälen.

Nach der dritten Runde durch den Wald ging es endlich Richtung Innenstadt, also nur noch 5 km bis zum Ziel. Leider waren die ersten 1,5 km davon noch einmal gegen den Wind und langsam wurde meine Laune bzgl. des Windes immer schlechter. Dann ging es endlich weg vom Kanal, weg vom Wind! Der letzte Teil der Strecke führte uns durch den Erlanger Wiesengrund, ein sehr flacher Streckenabschnitt. Meine Motivation stieg wieder, nur meine Beine hatten keine Lust mehr. Bis zur letzten Verpflegungsstation lief ich durch und gönnte mir dort noch mal eine Cola und ein Wasser. So gestärkt ging es Richtung Innenstadt, besser gesagt Richtung des Erlanger Schlossgartens wo dieses Jahr der Zieleinlauf war.

Kurz vor dem Ziel tauchte meine ganze Familie und Sabrina auf, dass gab mir noch einmal einen Motivationsschub, um voller Elan die letzten Meter Richtung Ziel zu laufen.

Dann war es endlich geschafft. YES !!!

Es lief nicht alles optimal, die Zeit für die 2 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 20 km Laufen war ok. Insgesamt habe ich diesen Triathlon in meiner Homezone sehr genossen. Die vielen bekannten Gesichter an der Streck waren zu jedem Zeitpunkt so motivierend, dass es noch so hart hätte sein können, ein DNF wäre heute nie eine Option gewesen.

Danke an Alle, die mich entlang der Strecke unterstützt haben.

Danke an die Helfer, die in allen Bereichen tätig waren, Ihr habt einen super Job gemacht, ohne Euch wäre eine solch tolle Veranstaltung nicht möglich gewesen.

Ein ganz besonderer Dank geht noch an meine Tochter Cara, die mich den ganzen Tag begleitet, unterstützt, angefeuert und fotografiert hat 🙌

Die letzten Dankesworte gehen an meine Frau Sandra, die in den letzten Wochen, Monaten sehr viel Verständnis für meinen Sport aufgebracht hat.

DANKE MEIN SCHATZ

Triathlon Feuchtwangen 2023

Mit wenig Training in den ersten Triathlon des Jahres, kann nur heißen … „Kein Stress und alles locker angehen!“

Nach einer Woche mit extrem viel Regen und Temperaturen um die 10-14 Grad meinte es der Wettergott am vergangenen Sonntag gut mit uns. Zumindest regnete es nicht mehr und sogar die Sonne kam etwas zum Vorschein. Die Temperaturen lagen aber leider immer noch bei nur 12 Grad und so schnell würde es wohl auch nicht wärmer werden.

Die ganze Woche hatte wohl jeder Teilnehmer des Feuchtwanger Triathlons, die Entwicklung der Wassertemperaturen verfolgt und es sah nicht gut aus. Es wurden am Wettkampftag dann gerade so 16 Grad Wassertemperatur erreicht. Dass bedeutete es gab keine Neopflicht mehr, doch 95% aller Teilnehmer entschieden sich für den Neopren, mich eingeschlossen.

Kaltes Wasser war und ist nicht mein Ding und ich habe schon zwei Mal schlechte Erfahrungen bei solchen Bedingungen gemacht.

„DIE KÄLTE“

Positiv Denken war hier angesagt und nach dem Einstellen vom Rad und dem einrichten der Wechselzone hieß es warten bis zur Wettkampfbesprechung.

Wechselzone – Klein aber fein!

In der Wettkampfbesprechung gab es nichts wirklich Neues, wichtigstes Thema war auch hier die niedrige Wassertemperatur. Jetzt hieß es sich auf den Start vorzubereiten und alle schlechten (kalten) Gedanken auf Seite zu schieben.

Mein Gruppe startete als 2tes und bevor es losging war sogar noch etwas Zeit, sich mit dem kühlen Nass vertraut zu machen. Beim erste Eintauchen schoss mir die Kälte sofort in den Körper, doch nach ein paar Zügen fühlte es sich gar nicht mehr so schlimm an.

Einschwimmen bei 16 Grad

Wir waren nur zu viert auf der Bahn, was genügen Platz für alle bedeutete und pünktlich um 10:50 Uhr viel der Startschuss. Die ersten zwei Bahnen liefen noch richtig gut. Ich kam zwar nicht in meinen Rhythmus, war aber guter Dinge.

Die dritte Bahn war dann der Horror! Ich merkte wie mein Puls in die Höhe schoss und ich fast keine Luft mehr bekam … nicht schon wieder!

Das Bild sagt wohl Alles!

Irgendwie schaffte ich es noch bis zum Ende der Bahn und musste erst einmal eine Pause einlegen um wieder zu Atem zu kommen. Es kam mir vor als würde mir der Neopren den Brustkorb zuschnüren. Der Puls raste und ich schnappte nach Luft. Mein Supporting Team (Tochter mit Freund) kamen sofort zu mir und wollten wissen was los ist. Ihre Anwesenheit tat so gut und langsam beruhigte sich mein Puls etwas und ich bekam wieder besser Luft.

Aufgeben oder es weiter probieren?

Ich ging auf die nächste Bahn. Nach ca. 25 m war der Puls wieder extrem hoch und die Atemnot wieder da. Also Stellte ich auf Brustschwimmen um, was das Ganze aber nicht wirklich verbesserte. Immer wieder kam mir der Gedanke auszusteigen, aber es waren nur 500 m zu schwimmen. Die paar Meter sind normalerweise überhaupt kein Problem, doch heute schienen sie kaum machbar. Am anderen Ende der dritten Bahn wurde ich auch gleich gefragt, ob alles ok sei. Ich machte wieder eine Pause und so ging es dann Bahn für Bahn. Irgendwann durfte ich endlich aus dem Wasser, jetzt konnte es nur besser werden.

Hinweis: An alle, die einmal in eine ähnliche Situation kommen: „STEIGT AUS!“ Ich habe mich erst danach schlau gemacht, was so etwas bedeuten kann –> SIPE-Syndrom

Am Anfang noch recht benommen verlief der erste Wechsel ganz gut. Die Wege zum Rad und zur Strecke waren kurz, ich nahm mir etwas Zeit um wieder zur inneren Ruhe zu kommen. Da die Temperaturen immer noch nicht besser waren, beschloss ich ein Shirt über den Einteiler anzuziehen, um ja nicht noch mehr auszukühlen.

Endlich auf dem Rad, eiskalte Beine, aber einen extrem starken Willen, jetzt endlich Gas zu geben.

Die Strecke war ein leicht welliger Rundkurs, die Anstiege nicht zu hart und fast kein Wind. Meine Beine tauten nur langsam auf, doch es lief immer besser und ich konnte die, die mich im Wasser „zurückgelassen“ hatten, langsam wieder einsammeln.

Ab Kilometer 10 war alles was vorher passiert ist vergessen und es lief wie geplant. Der Schnitt von fast 30 km/h nach 20 Kilometern, war auf Grund der Bedingungen mehr als ok. Jetzt ging es mit Vollgas in den zweiten Wechsel.

Beim Einlaufen in die Wechselzone hab ich nicht richtig zugehört, wo ich lang laufen muss. Nach einer kurzen Korrektur durch den Sprecher und ein paar aufmunternden Worten, fand ich dann doch noch den richtigen Weg. Das Publikum amüsierte es und zauberte mich ein lächeln ins Gesicht.

So viel Spaß kann Triathlon machen

Nicht mal eine Minute dauerte der zweite Wechsel und schon war ich auf der 5 km Laufrunde.

Immer noch mit einem kleinen Grinsen im Gesicht verließ ich die Wechselzone, was ich zu dem Zeitpunkt wirklich gedacht habe … keine Ahnung.

Auch die Laufstecke war recht wellig. Die leichten Anstiege spürte man sofort in den Beinen, um so lockerer ging es in die kurzen bergab Stücke. Anvisiert war eine Pace von 4:45 – 5:00 min/km, doch es lief und so war es am Ende ein Durchschnittspace von 4:31 min/km.

Nach insgesamt einer Stunde und zwanzig Minuten war er dann da, der Zieleinlauf. Zwischenzeitlich hatte ich gar nicht mehr damit gerechnet diesen Triathlon zu beenden, um so erleichterter war ich im Ziel.

Erleichtert und total glücklich im Ziel

Der Blick auf die Zeiten sagt alles und wäre das Schwimmen nicht gewesen, wäre es ein guter erster Triathlon in diesem Jahr gewesen.

Am Ende möchte ich mich noch einmal bei allen Bedanken, die diesen Triathlon ausgerichtet haben. Ihr habt für eine tolle Stimmung gesorgt, wenn beim nächsten Mal das Wasser noch etwas wärmer ist, ist alles TOP!

Verspäteter Trainingsbeginn in 2023

Es ist wichtig, dass man in bestimmten Phasen des Lebens Prioritäten setzt und da kann der Sport leider nicht immer an erster Stelle stehen.

Ich hatte zu Beginn dieses Jahres zunächst keine hohen Erwartungen für die Triathlon-Saison 2023 und wollte nur an 1-2 Wettkämpfen teilnehmen und dabei lediglich das Ziel haben, anzukommen.

Es dauerte noch bis Ende März, Anfang April bis ich mir den Erlanger Triathlon, der Ende Juli stattfindet, als Hauptwettkampf für dieses Jahr festlegte. Daraufhin begann ich , einen Trainingsplan für die kommenden 14 Wochen bis zum Wettkampf aufzusetzen und war fest entschlossen, diesen durchzuziehen.

Zwar hatte ich in den Monaten zuvor Sport getrieben und meine Grundfitness war immer noch sehr gut, doch sich in nur 14 Wochen auf eine Mitteldistanz vorzubereiten bedeutet viel Willenskraft und ein bisschen Mut zur Lücke.

Genau am 14. Mai startete meine Vorbereitung für die Mitteldistanz und aktuell habe ich den ersten 4 Wochen Block fast hinter mir. Die erhöhte Belastung ist deutlich spürbar. Vor allem in der 3ten, der harten Woche, ging ich fast jedes Mal müde in die nächste Trainingseinheit und beendete sich doch immer mit einem kleinen Grinsen im Gesicht.

Gute 3 Wochen mit 23 Trainingseinheiten haben mir aber gezeigt, dass wenn ich weiter so trainiere, ich höchstwahrscheinlich nicht über die Ziellinie kriechen werde, sondern sie grinsend und laufen überschreite.

Aktuell befinde ich mich in meiner Jokerwoche (Regenerationswoche) in der eigentlich nur 4 lockere Einheiten mit jeweils maximal 1 Stunde stehen. Doch am Sonntag steht der erste kurze Test beim Feuchtwanger Triathlon über die Sprintdistanz an. Hier hatte ich mich eigentlich angemeldet, um den ersten Triathlon mit meiner Tochter zu bestreiten, doch leider kann sie nicht teilnehmen und so liegt es am mir, die Familienehre zu retten.

Die Wetteraussichten für Sonntag sind miserabel und meine Lust auf eine Teilnahme liegen aktuell bei 10%. Hoffentlich wird die Wetterprognose besser! Drückt mir und allen anderen Startern die Daumen.

TTB #60 – Ready To Race!?

Langsam wird es Zeit herauszufinden, ob sich das Training der letzten 11 Wochen wirklich auszahlt!

Durchschnittlich 10 Stunden Training standen pro Woche auf dem Plan und ich bin zum Glück vollkommen verletzungsfrei durch diese Zeit gekommen. Ob dass schon bedeutet, dass ich fit genug für eine Mitteldistanz bin wird sich zeigen. Die spontane olympische Distanz direkt aus dem Training heraus in Trainingswoche 9 hat mir zwar gezeigt, dass ich mich weiterentwickelt habe, doch eine Mitteldistanz ist noch mal eine ganz andere Hausnummer.

Die 10te Trainingswoche war geprägt vom Lauftraining, da ich dort aktuell meine größte Herausforderung sehe. Nicht dass ich einen Halbmarathon nicht laufen kann, aber einen Halbmarathon nach 1,9 km Schwimmen und 90 km Rennradfahren zu laufen, ist nochmal etwas ganz anderes. Aus diesem Grund muss die Laufform optimal sein, also viele Kilometer im GA1 sammeln.

Beim Schwimmtraining lag der Fokus wieder auf längeren Intervallen mit sauberer Technik. Beide Schwimmeinheiten verliefen wieder richtig gut und ich mache mir keine Sorgen mehr, dass ich hier zu Beginn zu viel Kraft lasse. Wichtig ist und bleibt für mich, gleichmäßig und ohne Hektik zu schwimmen.

Beim Radtraining habe ich wieder meine gewohnten 100 Wochenkilometer abgespult, nicht wirklich viel, aber in Kombination mit allem Anderen genug für mich. Beim Rennradfahren muss ich mich immer zurückhalten halten um nicht zu viel zu powern. Ziel ist es eher eine höhere Trittfrequenz zu treten, aber Insgesamt lief es beim Radfahren super.

Fazit der Woche 10: „Training braucht Willenskraft und wo die ist, ist Training immer möglich!“

Und schon befinden wir uns zwei Wochen vor meinem ganz privaten Race Day und damit beginnt auch die Tapering-Phase. Mein Tapering wird so aussehen, dass ich in der 2ten Woche vor der Mitteldistanz, das Training in der Intensität auf 75% herunterfahre und in der letzten Woche sogar auf unter 50%. Ich hoffe dadurch am Race Day wirklich voll regeneriert zu sein und das alle Speicher voll sind. Dazu gehört natürlich auch viel Schlaf, wenig Stress und eine ausgewogene Ernährung.

In der 11ten Trainingswoche fokussierte ich mich noch einmal auf das Schwimmen und hier auf zwei Einheiten mit möglichst langen Intervallen. Bei der ersten Einheit waren dies 3x 400m und bei der zweiten 2x 800m. Beide Einheiten liefen super, vielleicht auch weil ich wieder im Neo unterwegs war (Der Sommer machte mal wieder Pause). Es motiviert mich sehr wenn das Schwimmen kein Kampf ist, sondern locker abläuft.

Die Laufeinheiten in dieser Woche waren ein Mix aus langsamen Läufen und einer Einheit mit ein paar Steigerungsläufen. Den lange Lauf am Wochenende beschränkte ich auf 2 Stunden und lief ihn im unteren GA1 Bereich, um ja nicht zu viel zu machen.

Gleiches galt für die Radeinheiten, die ich auf Freitag und Samstag legte, um ohne Zeitdruck unterwegs zu sein. Es waren zwei lockere Ausfahrten, mit insgesamt 100 km. Am Anfang vom Training für die Mitteldistanz musste ich immer ganz schön pushen, um am Ende auf einen 30er Schnitt zu kommen, mittlerweile ist er bei lockeren Ausfahren zum Standard geworden. Wie schon geschrieben, beim Radfahren und Schwimmen sehe ich aktuell meine größten Fortschritte, doch auch immer noch extrem viel Potential. Hoffen wir dass das Schwimmen in diesem Winter wieder möglich ist, um hier weiter konstant an einer Steigerung arbeiten zu können.

Fazit der Woche 11: „Weniger ist mehr, doch die Beine still zu halten ist schwer!“

Da ich sehr oft gefragt werde, wo ich den Starte, also wo ich meine Mitteldistanz absolviere, hier die Antwort. Ich mache einen DIY Triathlon (Do It Yourself Triathlon), heiß ich organisiere alles selber und bin bei keiner offiziellen Veranstaltung. Warum so und nicht anders? Aufgrund der Pandemie war und ist es immer noch sehr unsicher welche Rennen überhaupt stattfinden und ich wollte ein fixes Datum an dem ich mein Ding auf jeden Fall durchziehe. Ich mache diesen Triathlon für mich, es ist meine Herausforderung und es wird ablaufen wie bei einer Veranstaltung … Keine Pausen … keine Gnade!

Noch ein kurzer Blick auf die Zahlen der letzten Wochen:

EinheitAnzahl EinheitenUmfang gesamt
Laufen 108,4 km
Rennradfahren 212,1 km
Schwimmen 8,9 km
Yoga 00:30 h
Krafttraining 00:45 h

TTB #59 – Der Tag X rückt näher

Wieder eine Trainingswoche ist rum, es war die 9te Woche in meinem Weg zur Mitteldistanz im Triathlon und zum Berlin Marathon.

Die 9te Woche sollte die Woche der Wahrheit sein! Warum lest Ihr etwas später in diesem Beitrag.

Angefangen hat alles ganz harmlos mit einer Schwimmeinheit am Montag. Nach dem Einschwimmen standen hier 2x 1.000 Meter an, um auch im Schwimmen die Grundauslagendauer weiter auszubauen, also lange gleichmäßig mit 3er Atmung schwimmen. Da das Wasser nur 21 Grad hatte und die Luft auch nicht wesentlich wärmer war, war ich im Neo unterwegs und die 1:58 min/100m waren für mich mehr als ok.

Am Dienstag gab es dann eine nette Koppeleinheit mit 1h Laufen und 1h Rennradfahren. Das Laufen war voll ok, aber das Rennradfahren auf der Rolle war tödlich. Im Sommer auf der Rolle unterwegs zu sein ist einfach nicht mein Ding, aber manchmal geht es nicht anders. Am Ende Glücklich aber fertig –> Top Einheit!

Mittwoch ging es gleich richtig weiter, denn es stand ein Lauftraining mit Intervallen auf dem Plan. Nach 10 Minuten Einlaufen gab es 6x 5 Minuten in einer 4:30er Pace mit 3 Minuten lockerem Lauf dazwischen. Am Ende noch etwas Auslaufen und meine Beine waren happy, als sie mit Massageöl mit Arnika verwöhnt wurden.

Am Donnerstag gönnte ich mir dann meinen Regenerationstag, um für den Freitag fit zu sein.

Der Freitag, der Tag an dem ich einfach mal einen Test DIY Triathlon über die olympische Distanz absolvieren wollte.

Warum, naja ich hatte in verschiedenen Artikel gelesen, dass es Sinn machen würde, im Monat vorher mal einen Testdurchlauf zu machen, vor allem wenn man bis jetzt nur eine Sprint-Distanz gemacht hat.

Also warum nicht 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen?

Die Temperaturen waren nicht gerade sommerlich, also gleich mal den Neo angezogen. Das Schwimmen verlief richtig gut und gleichmäßig. Nach 29:29 Minuten stieg ich aus dem Wasser und versuchte möglichst schnell zu meinem Auto und somit zu meinem Rennrad zu kommen. Hier muss ich erwähnen, dass ich ganz normal im Freibad geschwommen bin und teilweise schon etwas komisch angeschaut wurde, vor allem als ich mich aus dem Neo geschält hatte und im Triathlon Einteiler da stand.

Der Wechsel dauerte aus diesen Gründen etwas über 7 Minuten, doch der Wechsel auf’s Rennrad verlief wirklich gut, nur musste ich mich zu Beginn durch den normalen Autoverkehr wühlen. Plötzlich auftauchende Baustellenampeln sind da nicht förderlich und so habe ich auf den 40 km auch nicht alle Verkehrsregeln befolgen können bzw. befolgen wollen. Ein Schnitt von 31,5 km/h ist aufgrund des Ausbremsens im Verkehr und dem 25 km, andauernden Gegenwind, wirklich ok.

Der Wechsel zum Laufen lief super, vor allem weil er auch Zuhause erfolgte und so war ich nach 2 Minuten wieder unterwegs. So richtig locker lief es beim Laufen nicht und es lag nicht an den Beinen. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass es mir den Brustkorb zuschnürt. Warum, wieso, weshalb … keine Ahnung! Doch durchgebissen und und am Ende waren es 49:39 Minuten für die 10 km.

Resultat/Erkenntnis: Eine olympische Distanz in 2:46:58, mal ebend so aus dem Training heraus … vollkommen ok!

Danach war die Woche natürlich noch nicht zu Ende, es gab ja noch einen Samstag und Sonntag!

Am Samstag sollten es nur lockere 2 Stunden auf dem Rennrad sein, also ca. 60 km. Ganz so locker wurden die 2 Stunden dann aber nicht, aber dass lag wohl am Vortag. Schwere Beine, schmerzender Rücken und etwas Unlust!

Der Sonntag machte mir schon eher sorgen, noch mal 2 Stunden Laufen mit den Beinen!? Meine Strecke verlief, wie die geplante Strecke für die Mitteldistanz, ganz eben am Main-Donau-Kanal entlang. Die 2 Stunden verliefen überraschenderweise sehr gut und ich bin in einer 5:26er Pace gute 22 Kilometer gelaufen. Alles genau so, wie es der Trainingsplan vorgegeben hat.

Fazit der Woche 9: „An Grenzen gehen, kann heißen Grenzen verschieben, doch immer schön vorsichtig sein!“

Noch ein kurzer Blick auf die Zahlen der letzten Wochen:

EinheitAnzahl EinheitenUmfang gesamt
Laufen455 km
Rennradfahren2110 km
Schwimmen24,2 km
Yoga10:23h
Krafttraining00 h

1. F**CK Corona 🦠 Halbmarathon

In einer Zeit wo es so viele Laufveranstaltungen gibt, sollte es heute ein ganz besonderer Halbmarathon werden. Ich wollte am „1. F**CK 🦠Corona Halbmarathon“ teilnehmen und zur Belohnung sollte es die spezielle Medaille von memory-line.de sein.

Der Wettkampf selber und meine Teilnahme war natürlich optimal organisiert. Die Übernachtungsmöglichkeit für die Nacht vor dem Lauf war in unmittelbarer Nähe zum Start und Ziel. Das Frühstück entsprach genau meinen Vorstellungen und es herrschte eine unfassbare Ruhe vor dem Start.
Natürlich trug ich wieder meine knall orangenen Laufsocken, somit konnte gar nichts schief gehen.

Der letzte Gang zum stillen Örtchen unmittelbar vor dem Start, war zum ersten Mal ohne lange Warteschlangen und auch am Start herrschte kein göttliche Gelassnheit.

Sofort nach dem Start setzte ich mich gleich an die Spitze des extrem überschaubaren Starterfeldes und konnte so die Pace vorgeben, ich hatte die Strecke quasi für mich alleine, endlich mal kein Gedrängel und Kampf um Positionen. Die Strecke führte schnell raus aus der „Stadt“ und es ging auf einer langen Gerade am Main-Donau-Kanal entlang. Die Pace pendelte sich schnell bei einer 4:51 min/km ein und so ging es relativ locker bis Kilometer 4 dahin.

Kurz nach Kilometer 4 verließ die Strecke den flachen Schotterweg am Main-Donau-Kanal und schlängelte sich unter dem Kanal hindurch Richtung Osten. Der nächste Kilometer verlief auf leicht wellig Wegen durch eine Wiesenlandschaft und bog dann wieder scharf links ab Richtung Norden.

Die folgenden 6 km verliefen fast schnur geradeaus und es war schon fast etwas eintönig obwohl es ab und zu durch eine der kleinen hier typischen Ortschaften ging. Es war optimal um seine Pace zu halten und locker zu laufen.

Kurz nachdem ich die nächste kleine Ortschaft erreicht hatte, kreuzte doch plötzlich ein Zuschauer (Eichhörnchen) meinen Weg. Bei jedem Rennen das Gleiche, da können die Absperrungen noch so gut sein, diese Zuschauer halten sich nie daran. Jetzt war ich wieder voll da und konzentriert und hielt nach einem VP ausschau. Die Verteilung der VPs war wirklich ein Desaster, entweder ich war blind oder es gab bis jetzt keinen Einzigen und es kam auch keiner in Sicht. Zum Glück hatte ich meinen Trinkrucksack dabei und war somit gut versorgt.

Nach der Ortschaft bog der Weg erneut in eine traumhafte Wiesenlandschaft ein und so verflogen die nächsten 2 Kilometer wie im nu.
Erst ab Kilometer 13,5 ging es zurück in die Zivilisation und so stieg die Hoffnung auf ein paar aufmunternde Anfeuerungsrufe, doch die Zuschauermengen entlang der Strecke war mehr als dürftig. Also wieder Konzentration aufs Laufen, die Pace halten und locker bleiben.

Bei Kilometer 15,5 traf die Strecke wieder auf den Main-Donau-Kanal und somit war klar, dass es jetzt in Richtung Ziel gehen würde. Noch zwei kleine Steigungen würden kommen, alles machbar und ich lag voll im Plan. So genoss ich die letzten Kilometer, meisterte die zwei Anstiege und hielt die Pace dabei so gut es ging.

Der letzte Kilometer stand an und die Strecke führte mich noch einmal über eine leichte Schleife heraus aus der „Stadt“, die wir gerade erst wieder erreicht hatten und bog dann auf die 100 Meter lange Zielgerade ein.

Die Beine flogen nur so dahin und ich erreichte nach 1:42:55 das Ziel.
Hier war es immer noch so ruhig wie beim Start und an ein Finisher-Bier hatte wohl auch keiner gedacht.

Insgesamt ein guter Lauf, da sollte doch diesen Monat auch noch ein voller Marathon drin sein. Nur mit dem Veranstalter sollte ich noch einmal reden, keine VPs, Zuschauer die auf die Strecke liefen und kein Finisher-Bier, hier besteht wirklich noch Verbesserungspotential.

1. Spendenlauf Zirndorf

Nach dem die Runde Yoga am Morgen mir richtig gut getan hat, bin ich ganz locker an den Start zum 1. Spendenlauf Zirndorf gegangen. Die Spenden, die mit diesem lauf gesammelt werden, sind für die Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. Nürnberg.

Der 15.02. ist zusätzlich der internationale Kinderkrebstag, was den Zweck der Veranstaltung noch verdeutlicht.

Das Starterfeld versammelte sich erst wenige Minuten vor dem Start und keiner traute sich so recht ganz nach vorne. Der Organisator und ein paar „höhere“ Tiere ließen noch ein paar Worte verlauten, bis von 10 aus runtergezählt wurde und der Start freigegeben war.

Ich hatte mich ja schon relativ weit vorne eingeordnet um nicht im Feld hängen zu bleiben, doch plötzlich fand ich mich an 6ter oder 7ter Position wieder. Blick auf die Uhr … mhhh 4:20er Pace … etwas zu schnell für mich am Anfang, aber hier waren ganz andere am Start, da sollte ich eigentlich viel weiter hinten sein.

Ich beschloss erstmal meinen Stiefel so weiterzulaufen und so nach und nach überholten mich doch endlich andere Läufer. Wäre ja sonst auch eine etwas verdrehte Welt gewesen. Die Strecke war geprägt durch kleine Fußwege mit wenig Platz, ab und zu mal etwas bergauf und bergab. So 20 Höhenmeter auf der 3,1 km langen Runde, nicht viel, doch genug um den Puls immer wieder in die Höhe treiben zu lassen.

Die erste Runde lief ganz gut und ich schaffte es mich auch etwas zu bremsen und war jetzt mit einer 4:30er Pace unterwegs. Nach der ersten Runde hatte ich meinen Rhythmus gefunden, das einzigste was mich echt irritierte waren die Jungs wenige Meter hinter mir. Sie waren fast zu mir aufgelaufen und unterhielten sich die ganze Zeit sehr angeregt. Irgendwann drehte ich mich mal um und frage Sie ob sie mich nicht endlich mal überholen könnten ich würde schon ganz wuschig werden. Sie lachten nur und schlossen ganz zu mir auf, kurz noch ein paar Worte gewechselt und sie zogen endlich an mir vorbei.

Die zweite Runde ging zu Ende und meine Frau stand immer wieder da und machte brav Ihre Fotos und feuerte mich an. Die Pace für die Runde lag bei einer 4:35, immer noch etwas zu schnell, aber schauen wir mal wie es die letzte Runde so läuft.

Unterwegs traf ich immer wieder auf bekannte Gesichter und da wurde dann immer brav abgeklatscht. Auf der letzten Runde kam ich auch an immer mehr Feuerwehr-Männern und Frauen in voller Montur und teilweise sogar mit Gasflasche vorbei. Ich zollte jedem meinen Respekt, Wahnsinn was die Jungs hier abliefern.

Und dann war sie auch schon vorbei, die dritte Runde und am Ende standen nach den 9,36 km eine 42:28 auf der Uhr und somit eine 4:32er Pace. Alles gut, alles richtig gemacht und vor allem viel Spaß gehabt.

Datum/UhrzeitSamstag, 15.02.2020 / 14:00
DisziplinLaufen
Dauer42:28
Distanz9,36 km
Positiver Höhenunterschied 61 m
IntensitätHart
Ø-Herzfrequenz 162 bpm
Max. Herzfrequenz 188 bpm
Ø-Pace 4:32 min/km
Ø-Schrittfrequenz 175 spm
Ø-Power 270 W
Link zuStrava

U.TLW 2018 – König vom Bayerwald

Eigentlich muß ich gar nicht mehr schreiben, dass Beitragsbild sagt alles.

Es war hart, es war schön, es war wieder mal eine neue Erfahrung und ich weiß wieder was ich noch intensiver trainieren muss.

Aber vielleicht schreib ich doch etwas mehr. Zur Vorbereitung, sie lief gut ohne irgendwelche wirklichen Wehwehchen, nur habe ich zuwenig Höhenmeter trainiert und dass sollte sich dann auch während dem Lauf bemerkbar machen.

Ich reiste bereits am Freitag nachmittag an um so entspannt wie möglich in den Lauf gehen zu können. Und das war auch gut so, den die Anreise dauerte 2,5 Stunden, da es ab Amberg nur noch über Landstrassen bis Lam ging. In Lam angekommen bezog ich mein Quartier nur unweit der Ziellinie entfernt.

Hier war aber zu diesem Zeitpunkt tote Hose, da sich am Tag zuvor alles in Arrach, dem Startort der U.TLW, abspielte.

Also nur kurz alles ins Zimmer gebracht und ab ging es nach Arrach, wo ich zum einen meine Startunterlagen abholen wollte und zum anderen meinen Cousin treffen wollte, der auch beim U-TLW mitlief. Ich hatte meinen Cousin gute 20 Jahre nicht mehr gesehen und so war es wirklich klasse ihn endlich mal wieder zu treffen (Ich bin also nicht der einzigste Verrückte in dieser Familie). Nachdem wir erstmal etwas gequatscht haben, habe ich noch meine Startunterlagen abgeholt und mir das Racebriefing angehört, dabei habe ich dann noch meine Pasta verdrückt. Schon hier war eine super Stimmung und ich freute mich riesig auf den nächsten Tag.

Ich versuchte dann wirklich früh ins Bett zu kommen und habe es immerhin geschafft 6 Stunden tief und fest zu schlafen, mehr ging irgendwie nicht. Das Gasthaus war voll auf die Läufer eingestellt und so gab es bereits um 6:30 Uhr Frühstück mit allem was man sich nur wünschen konnte. Auch hier, beim Frühstück war die Stimmung wieder super und überall würde über das Laufen gequatscht. Ich hab mir nur ein Brötchen gegönnt, mehr war einfach nicht drin. Schnell noch fertig angezogen und ab ging es wieder Richtung Arrach.

Bevor es in die Startaufstellung ging, gab es noch den Check der Pflichtausrüstung, der aber schnell und sehr unbürokratisch vonstatten ging. In der Startaufstellung traf ich dann auch meinen Cousin Stefan mit seiner Freundin Cristina, sowie noch zwei weiteren Freunde von ihnen (Joao und Sachin).

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Und dann ging es auch schon los, um Punkt 8:00 Uhr wurde der Start mit Böllerschüssen freigegeben und die ersten 50 Meter ging es mit einer Blaskapelle vorweg auf die Strecke, wobei es zu Beginn noch einmal um den See des Seeparks Arrach ging und somit nochmal an allen Zuschauern am Start vorbei.

 

 

Dann ging es endlich auf die Strecke! Die ersten zwei Kilometer gingen sehr flach durch eine Wiesenlandschaft dahin, genau das Richtige um sich warm zu laufen. Hier traf ich auch wieder auch Joao und wir unterhielten uns etwas, bevor es dann für die nächsten Kilometer darum ging Höhenmeter zu machen.

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Gute 400 Höhenmeter sind es, die man auf den weiteren 7 Kilometern erklimmen muss, wobei größtenteils alles laufbar war. Beim „Eck“, dem Punkt der Strecke wo es die Bergwertung gibt, war die Hölle los. Der Veranstalter hatte uns schon am Vorabend beim Racebriefing versprochen, dass hier wieder einige Zuschauer sein werden, doch so etwas habe ich noch nicht erlebt.

Wir sind noch nicht aus dem Wal draußen, da hören wir schon die Kuhglocken und den Jubel der Zuschauer. Kurz nachdem wir dann den Wald verlassen haben, geht es durch ein Spalier von Zuschauern, die einen anfeuern und abklatschen … Gänsehaut garantiert.

Hier am Eck nach 9 km und 1 Stunde Laufzeit für mich ist auch der erste VP. Da meine Soft-Flasks noch gut gefüllt sind gönne ich mir nur zwei Becher ISO und setze meinen Weg fort, mit dem „Kleinen Arber“ (1386 m ü. NHN) als nächstes Etappenziel.

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Die Strecke ist wirklich traumhaft und so geht es über den Höhenzug stetig bergauf, hoch zum Mühlriegel (1080 m ü. NHN), zum Ödriegel (1156 m ü. NHN), zum Schwarzeck (1238 m ü. NHN) und Heugstatt (1262 m ü. NHN), dann weiter zum Enzian (1285 m ü. NHN) und endlich ist der Kleine Arber erreicht. Auch wenn es auf diesen 12 Kilometern nur knapp 600 Höhenmeter zu überwinden geht, wird es immer härter.

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Die Trails sind wie gesagt ein Traum, doch fordern sie die ganze Zeit ein höchstes Maß an Konzentration. Die Pfade sind oft nicht breiter als 40-50 cm, bespickt mit Wurzeln, Steinen und Felsen, weswegen ich das Tempo auch immer wieder stark reduzieren muß und stellenweise nur noch gehen kann. Zum Glück gibt es auf dem Abschnitt doch noch einen Mini-VP an dem man seine Soft-Flasks zumindest wieder mit Wasser auffüllen kann.

Auf diesem Teilstück denke ich sogar kurz ans Aufgeben, da mir mein Magen ab Kilometer 15 zu schaffen macht, der Gedanke daran nichts mehr essen und trinken zu können, treibt starke Zweifel in mir hoch, ob ich hier wirklich bis zum Ende dabei sein kann. Doch ab Kilometer 20 bessert sich das Ganze wieder.

Oben am Kleinen Arber muß kurz Zeit für ein Foto sein, um dann den Großen Arber in Angriff zu nehmen.

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Der Große Arber (1456 m ü. NHN) liegt nicht mal 100 Höhenmeter über dem Kleinen Arber, da es aber kurz wieder bergab geht, gilt es doch wieder fast 200 Höhenmeter auf den nächsten 2,5 Kilometern zu erklimmen. So geht es dann erstmal einen breiten Fahrweg nach oben, auf dem ich mir fast schon überlege einem vorbeikommenden Biker das Rad abzunehmen, doch ich laufe lieber weiter. Und dann geht es endlos andauernde Stufen nach oben, die aus Felsen und Holzbalken bestehen.

Auf dem Großen Arber angekommen erwartet uns auch die nächste Verpflegungsstation, mit allem was das Läuferherz nur begehrt.

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Ich gönne mir eine Cola, ein ISO-Getränk und Gummibärchen, so gestärkt könnte es eigentlich gleich weitergehen, doch es gibt Dinge … ähhhm Bedürfnisse, die auch Läufer haben. Also schnell in die Bergstation des Großen Arber und für ein paar Minuten absolute Ruhe an einem stillen Örtchen … sitzen kann ja so gut tun!

Wer einen Berg hoch rennt (ok … viel hoch geht), darf ihn auch wieder runter rennen und so hieß es auf den nächsten fast 9 Kilometern runter von 1449 m ü. NHN auf 673 m ü. NHN. Zu Beginn verlief die Strecke noch rein über Schotterpisten, mal kurz Zeit den Kopf abzuschalten, die Landschaft zu genießen und es etwas laufen zu lassen. Am Anfang schmerzten die Oberschenkel ganz schön und mussten sich erstmal an die andere Belastung gewöhnen, doch dann pendelte sich langsam alles ein und es tat gut mal bergab zu laufen.

Ca. bei Kilometer 29 erreichten wir den dann den kleinen Arbersee, auch wenn die Wege hier technisch nicht anspruchsvoll waren, so war es doch eine schöne Sache einmal den kleinen See zu umrunden und immer wieder einen schönen Blick auf diesen zu erhaschen.  Hier waren natürlich viel mehr Wanderer unterwegs, doch alle machten uns platz und feuerten uns an.

Nach dem kleinen Arbersee ging es dann weiter bergab und die Trails wurden wieder schmaler und zauberten mir immer wieder ein kleines Grinsen ins Gesicht. Gerade das letzte Stück entlang des Weißer Regen (ein Bach) war es wunderschön zu laufen und als der Trail uns am Ende ausspuckte erreichten wir einen der nächsten kleinen VPs. Hier muß ich einfach mal ein erstes Lob an alle Helfer aussprechen, so hilfsbereite Helfer habe ich wirklich selten erlebt. Die Helfer am VP haben einem die Soft-Flasks abgenommen, man hat nur kurz gesagt womit sie wieder aufgefüllt werden sollen und konnte sich dem trinken und Essen widmen. Top … wirklich ganz klasse!

Nachdem sich die Beine jetzt genug ausgeruht hatten war es wieder an der Zeit Höhenmeter zu sammeln und unser nächstes Ziel war das Zwercheck mit 1333m ü. NHN. Also ging es auf den nächsten 6 Kilometern wieder gute 650 Höhenmeter hoch, wobei der erste Teil stellenweise noch gut laufbar war.  Bei Kilometer 34,5 trafen sich dann auch die Strecke des „König vom Bayerwald“ und die des „Osser-Riesen“, wodurch neue Gesichter auftauchten und die Strecke wieder etwas belebter wurde.

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Auf diesem Teilstück kamen wir bei Kilometer 37 zum nächsten großen VP und hier war die Stimmung wieder super. Zuschauer und Helfer, jeder sprach einem gut zu und es wurde angefeuert was das Zeug hält. Ich gönnte mir wieder 2 Becher Cola ein paar Gummibärchen und ließ meine Soft-Flasks einmal mit Wasser und einmal mit ISO auffüllen.

Nachdem VP ging es zuerst locker weiter bis der letzte Kilometer hoch zum Zwergeck uns wieder einmal einiges abverlangte. 200 Höhenmeter auf 1 Kilometer Strecke mit bereits harten 37,5 Kilometern in den Beinen ist nicht gerade das, wo man einfach mal so hochsprintet. Meine Pace, na ich glaube Pace kann man dazu nicht mehr sagen, ging auf diesem Stück gegen Schneckentempo und ich war unendlich froh als ich endlich oben angekommen war.

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Die Aussicht war grandios und ich gönnte mir einen Augenblick wieder zu Atem zu kommen und vor allem um den Ausblick zu genießen. Nach nur einem kurzen Stück auf einem Höhenweg ging es gleich wieder durch den Zwechecker Wald bergab. Dieses Bergabstück war technisch wieder sehr anspruchsvoll, ca. 30% Gefälle, der Trail gespickt mit Wurzeln und Steinen/Felsen, also nichts um mal richtig Gas zu geben. Erst als es unten auf einen Forstweg ging wurde die Pace mal wieder annehmbar und ich versuchte entspannt aber doch zügig zu laufen.

UTLW Osser Wiesen 48km #6

Jetzt lag noch ein Anstieg vor uns, der Weg hoch zum Großen Osser! Bevor es jedoch hoch ging, gab es noch einmal eine kleine aber sehr feine Verpflegungsstation. Die Stimmung hier war der Hit und so schickten uns die Helfer mit frisch gefüllten Soft-Flasks und vielen aufmunternden Worten hinauf auf den Trail zum Großen Osser.

Nur noch 2 Kilometer Bergauf, nur noch 300 Höhenmeter überwinden und dann würde es nu noch bergab gehen. Davon beflügelt, legte ich einen dynamischen Start auf dem unwegsamen Trail hin, doch diese Dynamik verflog leider sehr schnell wieder. Da ich schon über 2000 Höhenmeter und 40 Kilometer in den Beinen hat, schien mein Körper diesen Anstieg nicht mehr lustig zu finden. Der Aufstieg wurde zur reinen Kopfsache und kostete mich über eine Halbestunde. Das Einzigst beruhigende war, dass keiner an einem vorbei rannte. Ich ließ ab und zu mal ein paar Läufer passieren, weil ich kurz verschnaufen musste.

Je näher ich dem Großen Osser aber kam, desto besser wurde die Stimmung der Zuschauer und die letzten Meter wurde man quasi mit Sprüchen auf Plakaten (siehe Titelbild) und den Anfeuerungsrufe hoch getragen.

UTLW Grosser Osser 47km #5

Auch solch aufmunternde Aushänge waren kurz vom dem Gipfel zu finden:

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Und dann war ich endlich oben, hatte den letzten harten Anstieg geschafft.

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Ich war so froh endlich oben zu sein und mein Körper schrie so nach Flüssigkeit, dass ich mir gut 10 Minuten Erholung gönnte. Cola, Iso, Gummibärchen und natürlich ein alkoholfreies Bier waren hier meine Pausenverpflegung und nebenbei lauschte ich der Blasmusik. Gefühlt gab es an jedem VP auch eine Blaskapelle, die ordentlich aufspielte!

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Auf ging es, auf den letzten Teil des König vom Bayerwald und wenn ich denen traute, die hier schon mal gelaufen sind, sollten die letzten 8-9 Kilometer nicht einfach nur bergab gehen. Wörter wie „Klettern“, „Tromsø-Trail“ und „Holy-Trail“ hörte ich hier im Vorfeld und ich war gespannt was mich jetzt noch erwarten würde.

Und dann kamen sie, zuerst der …

Tromsø-Trail

-Trail und danach der

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Der Anfang vom Tromsø-Trail war gleich spaßig, um eine kleine Felsformation zu überwinden, musste etwas geklettert werden. Der Veranstalter hatte hier extra noch Seile anbringen lassen und Helfer abgestellt, die den nicht so beweglichen Läufern helfen sollten.

Na das konnte ja noch lustig werden!

Zuerst ging es noch weiter über schöne, technisch anspruchsvolle Trails und dann ging es erstmal auf gut laufbaren Wegen bergab. Für einen Kilometer konnte ich es mal etwas schneller Laufen lassen und passierte Läufer die langsam an ihr Limit kamen und mit Krämpfen zu kämpfen hatten.

Auch wenn ich im Vorfeld viele kritische Stimmen über diese Streckenabschnitte gehört hatte, war ich mehr als positiv überrascht. Trails, auf die sich jeder Trailrunner freuen sollte und das Beste sollte noch vor mir liegen.

Der „Holy-Trail“ ist einfach nur Fun, nichts was man einfach so durchlaufen kann (also ich zumindest nicht), aber genau dass, warum ich Trails laufe. Größtenteils schöne schmale Pfade, weicher Waldboden, zwischendurch gespickt mit Steinen und Felsen, die es zu Umlaufen oder überwinden gilt. Ich fühlte mich super, merke rein gar nichts mehr von den harten Aufstiegen die hinter mir lagen. Meine Beine liefen einfach und mein Kopf genoß die Umgebung. Viele Läufer schienen hier Ihre Probleme zu haben und so lief ich immer wieder auf einzelne Läufer oder kleine Gruppen auf. Nur wenn diese kurz stoppten um mich vorbei zulassen, war es überhaupt möglich zu passieren, so schmal waren die Trails hier.

Nach 52,6 Kilometern in den Beinen verlassen wir endgültig den Wald und die schönen Trails. Lam ist jetzt zum greifen nah und man hört schon den Sprecher an der Ziellinie, sowie das Gejubel der Zuschauer. Jetzt geht es noch über ein paar Wiesen und das Ziel vor Augen beflügelt mich und ich erhöhe noch einmal die Pace. Ich ziehe noch an ein paar Läufern vorbei, die glaube ich genauso froh sind bald im Ziel zu sein wie ich. Hätte ich die Power, die ich zu diesem Augenblick  gerade spürte, nur auch an den Anstiegen gehabt!

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Und dann kam er, der rote Teppich, die letzten Meter ins Ziel. Der Sprecher sagte meinen Namen und ich schwebte schon fast die letzten Meter ins Ziel.

Was für ein Lauf, was für eine Herausforderung.

Meine Zielzeit von 7:57:57 geht für mich vollkommen in Ordnung, mehr ging heute einfach nicht.

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Im Zielbereich waren dann erstmal zwei Dinge wichtig:

Trinken und Sitzen!

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Ich glaube ich habe 3-4 alkoholfreie Colaweizen getrunken und dann noch ein richtiges Bier zur Belohnung bis mein Flüssigkeitshaushalt wieder hergestellt war. Hier muß ich vielleicht noch erwähnen, dass ich ab Kilometer 44 Nierenschmerzen bekommen habe, mir schien es als ob keine Flüssigkeit mehr bei den Nieren ankam, obwohl ich unterwegs soviel getrunken habe, wie bei keinem anderen lauf bisher.

Im Chill-Bereich traf ich dann noch auf Joao  der die Strecke in 7:13 Stunden absolviert hatte. Er hatte sich eigentlich mehr vorgenommen, bekam unterwegs aber auch Magenprobleme wodurch er etwas zurückstecken musste.

Ich genoß die Atmosphäre im Zielbereich noch etwas, bis ich mich in Richtung der Duschen aufmachte. Und das mit den Duschen war nicht fair, sie waren 500 Meter entnervt und noch dazu musste man einen Berg hinunter. Dies 500 Meter waren anstrengender als die 54 Kilometer zuvor, vor allem der Rückweg war hart.

Als ich vom Duschen zurückkam war mein Cousin Stefan mit Freundin Cristina, sowie  Sachin noch nicht im Ziel. Ich wartete eine ganze Weile doch sie tauchten nicht auf, wie ich später erst erfuhr, kamen sie nach 9:21 Stunden bzw. 9:48 Stunden ins Ziel, da saß ich gerade im Bus zurück zu meinem Auto in Arrach.

Das war es, das Wochenende beim Ultra Trail Lamer Winkel. Wenn es den Lauf 2020 wieder gibt, komme ich wieder … da geht noch was!

Meine letzten Worte gehören den Veranstaltern und den Helfern.

Ihr habt uns hier wirklich eine knall harte Strecke zusammengestellt, die alles von einem abfordert. Alle Helfer waren super motiviert und motivierend.

danke

… and Keep on running!