Island – ein Land, das mit seiner wilden Natur, faszinierenden Vulkanlandschaften, tosenden Wasserfällen und charmanten Städten jeden Reisenden verzaubert. Unsere 16-tägige Reise führte uns von der quirligen Hauptstadt Reykjavík bis in entlegene Fjorde, vorbei an Gletschern, heißen Quellen und schwarzen Sandstränden. Hier ein kleiner Reisebericht mit den Highlights, die uns besonders beeindruckt haben – natürlich mit ein paar spannenden Funfacts und jeder Menge Inspiration für eure nächste Island-Tour!

Reykjavík – Das pulsierende Herz Islands
Unsere Reise startete in Reykjavík, der nördlichsten Hauptstadt der Welt. Schon bei der Landung spürt man die besondere Atmosphäre: eine Mischung aus moderner Stadt und unberührter Natur.
Hallgrímskirkja – Islands ikonische Kirche
Die Hallgrímskirkja ist das Wahrzeichen von Reykjavík und ragt mit ihren 74,5 Metern stolz über die Stadt. Inspiriert von den Basaltsäulen der isländischen Landschaft, sieht sie fast aus wie ein futuristischer Vulkan. Von ihrem Turm aus hat man einen grandiosen Panoramablick über die Stadt und das Meer. Wusstet ihr, dass die Kirche fast 40 Jahre für den Bau gebraucht hat? Ein echtes Geduldsspiel!



Harpa – Das gläserne Konzerthaus
Harpa ist ein architektonisches Juwel direkt am Hafen von Reykjavík. Die gläserne Fassade erinnert an Eiskristalle und spiegelt das Licht spektakulär wider – besonders bei Sonnenuntergang ein echtes Highlight. Das Gebäude ist nicht nur Konzertsaal, sondern auch ein kultureller Treffpunkt mit Cafés, Restaurants und Ausstellungen. Funfact: Harpa wurde 2013 mit dem renommierten Architekturpreis Mies van der Rohe Award ausgezeichnet.



Sun Voyager & Uferspaziergang
Die Sun Voyager (Sólfar) ist eine moderne Skulptur, die einem Wikingerschiff nachempfunden ist und den Traum von Entdeckungen symbolisiert. Direkt am Meer gelegen, bietet der Uferspaziergang eine herrliche Kulisse für einen entspannten Spaziergang mit Blick auf den Atlantik und die Berge. Perfekt für einen Sonnenuntergang oder eine kleine Verschnaufpause.



Laugavegur – Bunte Einkaufsstraße
Laugavegur ist die lebendige Einkaufsstraße von Reykjavík, gesäumt von bunten Häusern, kleinen Boutiquen, Cafés und Bars. Hier trifft man auf isländisches Design, leckere Spezialitäten und eine entspannte Atmosphäre. Tipp: Probiert unbedingt einen isländischen Hot Dog – ein kulinarisches Must-have!



Tjörnin-See & Austurvöllur-Platz
Der kleine Tjörnin-See mitten in Reykjavík ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Rund um den See kann man wunderbar spazieren und die vielen Wasservögel beobachten. Der nahegelegene Austurvöllur-Platz ist das Herz der Stadt, wo oft Straßenkünstler und Märkte für Stimmung sorgen.


Weitere Eindrücke aus dieser wunderschönen Stadt








Auf ins Westfjorde: Von Reykjavík nach Grundarfjörður
Mit unserem Suzuki Jimny – ideal für zwei Personen, mit einem überraschend großen Kofferraum und voll geländetauglich – starteten wir in Richtung Westen. Die Landschaft wurde immer dramatischer und die Highlights reihten sich aneinander. Genau das richtige Terrain für unseren Jimmy, ein echtes Abenteuerfahrzeug für Island-Entdecker.
Funfact zur „Bananenkiste“: Da wir uns auf unserer Islandreise größtenteils selbst versorgt und nur aus den Koffern gelebt haben, suchten wir eine praktische Faltbox für Lebensmittel und Kleinkram – so wie man sie aus Deutschland kennt. Doch in Reykjavik erwies sich die Suche nach einer solchen Box als überraschend schwierig. Als wir schließlich in einem Supermarkt danach fragten, schüttelte der Mitarbeiter nur den Kopf – kurze Zeit später kam er mit einer robusten Bananenkiste zurück. Diese simple Kiste begleitete uns dann beeindruckende 2.700 Kilometer durch Island und erwies sich als viel praktischer und stabiler als jede Faltbox, die wir uns hätten vorstellen können.


Ytri Tunga Beach – Robben beobachten
Ytri Tunga Beach auf der Halbinsel Snæfellsnes ist berühmt für seine freundlichen Seehundkolonien, die hier oft faul am Strand liegen und Besucher neugierig beobachten. Ein lustiger Funfact: Robben können bis zu 30 Minuten unter Wasser bleiben, indem sie ihren Herzschlag drastisch verlangsamen – so sparen sie Energie und können in den kalten isländischen Gewässern problemlos tauchen. Außerdem haben die Robben am Ytri Tunga Beach oft unterschiedliche Fellfarben, von fast weiß bis dunkelbraun, was sie besonders fotogen macht und bei Touristen für Begeisterung sorgt.



Bjarnarfoss – Der versteckte Wasserfall
Bjarnarfoss wird gespeist von Schmelzwasser, das von den umliegenden Bergen und Gletschern stammt. Besonders im Frühling und Sommer, wenn das Eis taut, führt der Fluss hinter dem Wasserfall deutlich mehr Wasser und sorgt für ein beeindruckendes Naturschauspiel. Das klare, kalte Wasser fließt durch vulkanisches Gestein, was dem Bachlauf seine besondere Reinheit verleiht. So zeigt Bjarnarfoss nicht nur die Kraft der Natur, sondern auch den engen Zusammenhang zwischen Islands Gletschern und seiner vielfältigen Landschaft.


Búðakirkja – Die schwarze Kirche
Die Búðakirkja, die kleine schwarze Kirche auf der Halbinsel Snæfellsnes, wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, doch sie hat eine düstere Geschichte im Hintergrund. Im 17. Jahrhundert war die Gegend um Búðir Schauplatz von Hexenverfolgungen – mehrere Frauen wurden damals der Hexerei beschuldigt und hingerichtet. Man sagt, dass die Kirche auf einem alten heidnischen Kultplatz erbaut wurde, was ihr eine geheimnisvolle, fast unheimliche Aura verleiht. Einige Einheimische berichten sogar von unerklärlichen Geräuschen und einem Gefühl der Beklemmung, wenn man nachts in der Nähe der Kirche ist.

Arnarstapi Cliff mit Gatklettur und Músagjá
Arnarstapi Cliff an der Snæfellsnes-Halbinsel beeindruckt mit seinen bizarren Basaltsäulen und der berühmten Felsbrücke Gatklettur, die wie ein natürliches Tor ins Meer ragt. Ein cooler Funfact: Der Name „Gatklettur“ bedeutet „Lochfelsen“ und manche sagen, dass man durch das Loch sogar den Herzschlag der Insel hören kann – naja, zumindest fühlt es sich so an, wenn der Wind durch die Öffnung pfeift! Ganz in der Nähe liegt die kleine Schlucht Músagjá, die ihren Namen („Mäuseschlucht“) angeblich von den vielen kleinen Vögeln hat, die dort nisten und wie ein lebendiges Konzert klingen. Wer hier entlangspaziert, taucht in eine Landschaft voller Magie und Naturwunder ein, die man so schnell nicht vergisst.



Rauðfeldsgjá Gorge – Geheimnisvolle Schlucht
Rauðfeldsgjá ist eine schmale, mystische Schlucht auf der Halbinsel Snæfellsnes, die tief ins Berginnere führt und oft im Nebel besonders geheimnisvoll wirkt. Weniger bekannt ist, dass die Schlucht Teil einer alten Saga ist, in der der junge Rauðfeldur dort versteckt wurde – ein Detail, das viele Besucher übersehen. Der Weg durch die Schlucht ist feucht und manchmal rutschig, weshalb festes Schuhwerk ein Muss ist, aber die spektakulären Felsformationen und das eindringliche Echo machen den Aufstieg lohnenswert. Rauðfeldsgjá ist also nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch voller spannender Geschichten, die man beim Wandern förmlich spüren kann.



Zum krönenden Abschluss des Tages genossen wir ein leckeres Abendessen im Bjargarsteinn Mathús, einem gemütlichen Restaurant mit frischen isländischen Spezialitäten.






Kirkjufell & Kirkjufellsfoss – Der meistfotografierte Berg Islands
Kirkjufell ist mit seiner markanten, spitz zulaufenden Form einer der bekanntesten Berge Islands und ein echter Blickfang auf der Halbinsel Snæfellsnes. Direkt daneben liegt der malerische Wasserfall Kirkjufellsfoss, der zusammen mit dem Berg eine perfekte Fotokulisse bildet. Besonders bei Sonnenuntergang oder im Winter mit Nordlichtern wird dieser Spot zum absoluten Traum für Fotografen. Die Kombination aus einzigartiger Landschaft und leichter Zugänglichkeit macht Kirkjufell & Kirkjufellsfoss zu einem der meistfotografierten Motive Islands. Kein Wunder, dass es oft in Reiseführern und Social Media zu sehen ist. Funfact: Kirkjufell diente als Kulisse für die Serie „Game of Thrones“.




Guðrúnarlaug Hot Spring – Entspannung pur
Guðrúnarlaug ist eine kleine, gemütliche heiße Quelle in Nordisland, die nach der legendären Guðrún Ósvífrsdóttir aus der isländischen Saga benannt ist. Das warme Wasser lädt zum Entspannen ein, während man die ruhige, ländliche Umgebung genießt. Funfact: Guðrúnarlaug ist nicht nur ein Ort zum Baden, sondern auch ein Stück isländischer Geschichte, denn Guðrún gilt als eine der klügsten Frauen der Sagas. Wer Ruhe und Kultur verbinden möchte, findet hier die perfekte Mischung.



Kolugljúfur – Dramatische Schlucht
Kolugljúfur ist eine beeindruckende Schlucht im Norden Islands, durch die der Fluss Víðidalsá mit kraftvollem Rauschen fließt. Der Name stammt von der sagenumwobenen Riesin Kola, der Legende nach eine mächtige Frau, die in der Schlucht lebte und deren Wut die tosenden Wasser verursachen soll. Man sagt, dass ihr Geist noch immer in den Tiefen der Schlucht spukt und Wanderer mit einem mystischen Gefühl zurücklässt. Die Kombination aus wildem Wasser und geheimnisvoller Geschichte macht Kolugljúfur zu einem faszinierenden Ort abseits der üblichen Pfade.



Hvítserkur – Der Felsen-Drachen
Hvítserkur ist ein markanter, 15 Meter hoher Felsblock an der Nordwestküste Islands, der wie ein riesiger Troll oder Drache aussieht – je nachdem, wen man fragt. Der Legende nach ist Hvítserkur ein versteinertes Monster, das bei Tagesanbruch zum Leben erwacht. Besonders beeindruckend ist der Anblick bei Sonnenaufgang oder bei stürmischem Wetter, wenn die Wellen gegen den Felsen schlagen.

Ólafsfjörður & Umgebung
Fosslaug – Heiße Quelle mitten in der Natur
Fosslaug ist ein kleiner, natürlicher Hot Pot direkt neben einem Wasserfall in Nordisland – perfekt zum Entspannen nach einer Wanderung. Das warme Wasser kommt aus der Erde und bietet eine tolle Kombination aus Naturerlebnis und Wellness. Ein echter Geheimtipp für alle, die Ruhe und eine besondere Badeerfahrung abseits der Massen suchen. Ein magischer Ort, umgeben von grünen Hügeln – Badesachen nicht vergessen!





Torfkirche Gröf – Historisches Kleinod
Diese Torfkirche ist ein Beispiel für traditionelle isländische Bauweise, bei der Holz und Torf kombiniert werden. Die Kirche wirkt wie aus einer anderen Zeit und erzählt viel über die Geschichte der Insel.


Trollaskagi – Die Halbinsel der Trolle
Trollaskagi ist eine Halbinsel im Norden Islands, bekannt für ihre dramatischen Berge und malerischen Fjorde. Die Region bietet hervorragende Möglichkeiten zum Wandern, Skifahren und für Naturbeobachtungen. Kleine Fischerdörfer wie Hofsós und Siglufjörður prägen das authentische Landschaftsbild.


Siglufjörður – Charmantes Fischerdorf
Siglufjörður ist ein charmantes kleines Städtchen an der Nordküste Islands, das einst als Zentrum der Heringsfischerei große Bedeutung hatte. Das malerische Dorf liegt eingebettet in einen engen Fjord, umgeben von steilen Bergen und bietet eine reizvolle Kombination aus Natur, Geschichte und Kultur.
Best Fish & Chips!



Whale Watching Hauganes – Giganten der Meere
Hauganes ist ein kleines Küstendorf im Norden Islands, das sich als beliebter Ausgangspunkt für Whale Watching Touren etabliert hat. Von hier aus starten regelmäßig Bootsausflüge, bei denen Besucher die faszinierenden Meeressäuger in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können.
Die Gewässer rund um Hauganes sind reich an verschiedenen Walarten, darunter Zwergwale, Buckelwale und gelegentlich auch Blauwale. Neben Walen bieten die Touren oft auch Sichtungen von Delfinen, Papageientauchern und anderen Meeresbewohnern.








Goðafoss – Wasserfall der Götter
Goðafoss, auch bekannt als „Wasserfall der Götter“, ist einer der berühmtesten Wasserfälle Islands und liegt im Norden des Landes an dem Fluss Skjálfandafljót. Mit einer Breite von etwa 30 Metern und einer Fallhöhe von rund 12 Metern beeindruckt Goðafoss durch seine kraftvolle Schönheit und die malerische Umgebung.
Der Name des Wasserfalls stammt aus der Zeit der Christianisierung Islands, als laut Überlieferung heidnische Götterbilder in den Wasserfall geworfen wurden. Heute ist Goðafoss ein beliebtes Touristenziel, das leicht von der Ringstraße aus erreichbar ist.
Bei uns leider sehr verregnet weshalb wir uns schnell zum Aldeyjarfoss aufmachten

Aldeyjarfoss – Kraftvoll und wild
Aldeyjarfoss ist ein beeindruckender Wasserfall im Norden Islands, der durch seine markanten schwarzen Basaltsäulen und das kraftvolle herabstürzende Wasser besticht. Der Wasserfall liegt im Hochland an dem Fluss Skjálfandafljót, einem der längsten Flüsse Islands.
Die Kombination aus den geometrisch geformten Basaltformationen und dem tosenden Wasser macht Aldeyjarfoss zu einem der fotogensten Wasserfälle des Landes. Die Umgebung ist wild und unberührt, ideal für Wanderungen und Naturbeobachtungen.
Die Anfahrt zum Aldeyjarfoss erfordert meist ein geländegängiges Fahrzeug, da die Straßen ins Hochland oft unbefestigt und anspruchsvoll sind. Für Abenteuerlustige und Naturliebhaber ist Aldeyjarfoss ein absolutes Highlight.




Hverarönd / Hverir – Vulkanisches Geothermalgebiet
Hverarönd, auch bekannt als Hverir, ist ein beeindruckendes geothermal aktives Gebiet nahe dem Mývatn-See im Norden Islands. Die Landschaft ist geprägt von brodelnden Schlammtöpfen, dampfenden Fumarolen, heißen Quellen und bunten Mineralablagerungen.
Die vulkanische Aktivität macht Hverir zu einem faszinierenden Ort, um die rohe Kraft der Erde hautnah zu erleben. Der Geruch von Schwefel liegt in der Luft, und dampfende Erdspalten sorgen für eine fast außerirdische Atmosphäre. Gut angelegte Wege und Stege ermöglichen es Besuchern, das Gebiet sicher zu erkunden.
Hverarönd ist ein absolutes Highlight für Naturfreunde, Geologie-Interessierte und Fotografen und bietet spektakuläre Eindrücke der isländischen Vulkanlandschaft.







Krafla – Vulkanisches Kraftzentrum im Norden Islands
Krafla ist ein aktives vulkanisches Gebiet in der Nähe des Mývatn-Sees im Norden Islands. Es gehört zu den bekanntesten geothermischen Regionen des Landes und beeindruckt mit einer vielfältigen Landschaft aus Kratern, Lavafeldern, heißen Quellen und dampfenden Fumarolen.
Das Gebiet rund um den Krafla-Vulkan bietet zahlreiche Wanderwege, die zu beeindruckenden Sehenswürdigkeiten wie dem Krater Víti, einem mit türkisfarbenem Wasser gefüllten Explosionstrichter, führen. Die vulkanische Aktivität der Region ist auch Grundlage für geothermische Kraftwerke, die nachhaltige Energie erzeugen.
Krafla ist ein faszinierendes Ziel für alle, die sich für Vulkanismus, Geothermie und die rohe Kraft der Natur interessieren. Die Landschaft wirkt fast außerirdisch und bietet spektakuläre Fotomotive.


Hot Spring Shower – Heiße Naturdusche in Island
Die Hot Spring Shower ist eine einzigartige Outdoor-Dusche, die mit geothermal beheiztem Wasser gespeist wird und Besuchern ein besonderes Erlebnis in der isländischen Natur bietet. Solche heißen Quellen-Duschen findet man an verschiedenen Orten in Island, oft in der Nähe von heißen Quellen oder geothermal aktiven Gebieten.
Das warme Wasser ermöglicht es, sich auch bei kühlem Wetter draußen zu erfrischen oder zu entspannen – ein besonderes Highlight für Reisende, die das Zusammenspiel von Natur und Komfort schätzen. Die Hot Spring Shower kombiniert das Erlebnis einer warmen Dusche mit der spektakulären Kulisse Islands und ist eine originelle Ergänzung zu den bekannten heißen Quellen und Bädern des Landes.
Ob nach einer Wanderung oder als erfrischende Pause unterwegs – die Hot Spring Shower ist ein kleines, aber feines Abenteuer in der isländischen Natur.

Skútustaðagígar – Pseudokrater am Myvatn
Skútustaðagígar sind eine Gruppe von Pseudokratern, die sich am Südufer des Mývatn-Sees im Norden Islands befinden. Diese einzigartigen geologischen Formationen entstanden vor etwa 2300 Jahren durch explosive Interaktionen von Lava und Wasser, wodurch kleine, kreisförmige Krater entstanden sind.
Die Krater sind leicht zugänglich und bieten schöne Wanderwege mit spektakulären Ausblicken auf den Mývatn-See und die umliegende Vulkanlandschaft. Die Region ist auch bekannt für ihre reiche Vogelwelt und vielfältige Flora, was Skútustaðagígar zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber und Fotografen macht.
Ein Besuch der Skútustaðagígar ist ein faszinierender Einblick in die vulkanische Geschichte Islands und ein Highlight im Mývatn-Gebiet.

Hengifoss – Der zweithöchste Wasserfall Islands
Hengifoss ist mit einer Fallhöhe von etwa 128 Metern einer der höchsten Wasserfälle Islands und liegt im Osten des Landes, nahe dem Dorf Litlanesfjörður. Besonders beeindruckend sind die auffälligen roten Schichten in den Basaltfelsen, die den Wasserfall umgeben und ihm eine einzigartige, farbenfrohe Kulisse verleihen.
Der Wanderweg zum Hengifoss ist etwa 2,5 Kilometer lang (einfach) und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit weiteren Wasserfällen, wie dem kleineren Litlanesfoss, der ebenfalls von Basaltsäulen umgeben ist. Die Wanderung ist gut markiert und bietet unterwegs tolle Ausblicke auf die umliegende Natur.
Hengifoss ist ein absolutes Muss für Wanderfreunde und Naturliebhaber, die Islands beeindruckende Geologie und Landschaft erleben möchten.

Seyðisfjörður – Künstlerisches Fjordstädtchen
Seyðisfjörður ist ein malerisches Städtchen an der Ostküste Islands, eingebettet in einen tiefen Fjord und umgeben von steilen Bergen. Bekannt für seine bunte Holzhäuser, kreative Kunstszene und lebendige Kultur, zieht der Ort Besucher mit seinem besonderen Charme an. Seyðisfjörður ist zudem ein wichtiger Fährhafen, der Island mit dem europäischen Festland verbindet.
Die Umgebung bietet zahlreiche Wanderwege, Wasserfälle und Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung. Das klare Wasser des Fjords und die idyllische Lage machen Seyðisfjörður zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber und Reisende, die Ruhe und Authentizität suchen.
Seyðisfjörður verbindet isländische Tradition mit moderner Kultur und ist ein Highlight im Osten Islands.






Öxi Pass & Schotterpiste 939 – Abenteuer pur
Der Öxi Pass ist eine spektakuläre Gebirgspassage im Osten Islands, die mit atemberaubenden Ausblicken auf Fjorde, Berge und Täler begeistert. Die Passstraße verbindet die Ortschaften Djúpivogur und Egilsstaðir und führt über eine kurvenreiche, teilweise unbefestigte Schotterpiste, die als Route 939 bekannt ist.
Fahrten über den Öxi Pass sind ein echtes Abenteuer und erfordern vorsichtiges Fahren, besonders bei wechselhaftem Wetter. Die Strecke bietet zahlreiche Fotomotive und Aussichtspunkte, die zu Pausen und Erkundungen einladen. Besonders im Sommer ist die Passstraße gut befahrbar und ein Highlight für Naturliebhaber und Offroad-Fans.
Der Öxi Pass und die Schotterpiste 939 sind perfekte Ziele für alle, die Islands raue Schönheit abseits der Hauptstraßen entdecken möchten.

Foldalafoss – Versteckter Wasserfall
Foldalafoss ist ein idyllischer Wasserfall im Hochland von Island, eingebettet in eine unberührte und ruhige Landschaft. Der Wasserfall besticht durch seine natürliche Schönheit und die umgebende karge, aber faszinierende Hochlandkulisse. Besonders Wanderer und Naturfreunde schätzen Foldalafoss als ruhigen Rückzugsort abseits der bekannten Touristenpfade.
Die Anfahrt zum Foldalafoss erfordert in der Regel ein geländegängiges Fahrzeug, da die Straßen ins Hochland oft rau und unbefestigt sind. Die Region bietet zudem zahlreiche Möglichkeiten für ausgedehnte Wanderungen und Erkundungen der wilden isländischen Natur.


Fauskasandur Black Sand Beach – Mystische Küste
Fauskasandur ist ein abgelegener schwarzer Sandstrand an der Ostküste Islands, der mit seiner unberührten Natur und der ruhigen Atmosphäre besticht. Im Gegensatz zu den bekannteren schwarzen Stränden im Süden ist Fauskasandur weniger frequentiert und bietet daher ein besonders entspanntes Erlebnis abseits der Touristenmassen.
Der Strand ist von dramatischen Klippen und einer wilden Küstenlandschaft umgeben, ideal für Spaziergänge, Vogelbeobachtungen und das Genießen der frischen Meeresluft. Fauskasandur ist ein Geheimtipp für Naturliebhaber, die die Ruhe und Schönheit Islands in einer stillen Umgebung erleben möchten.





Viking Village – Zeitreise in die Wikingerzeit
Das Viking Village (Víkingaheimar) befindet sich nahe der Halbinsel Stokksnes an der Ostküste Islands. Es ist ein liebevoll gestaltetes Freilichtmuseum und Hotel, das Besuchern einen Einblick in das Leben der Wikinger bietet. Das Dorf ist mit authentischen Nachbauten von Wikingerschiffen, traditionellen Häusern und Ausstellungen ausgestattet.
Neben der historischen Atmosphäre bietet das Viking Village auch kulturelle Veranstaltungen, Workshops und geführte Touren, die das Erbe der Wikinger lebendig werden lassen. Es ist ein spannendes Ziel für Familien, Geschichtsinteressierte und alle, die mehr über Islands Vergangenheit erfahren möchten.
Das Viking Village ergänzt perfekt den Besuch der beeindruckenden Natur rund um Stokksnes.






Stokksnes – Dramatische Küstenlandschaft
Stokksnes ist eine atemberaubende Halbinsel an der Ostküste Islands, bekannt für ihre beeindruckende Küstenlandschaft und den markanten Berg Vestrahorn. Die Kombination aus schwarzen Sanddünen, dem wilden Atlantik und den schroffen Gipfeln macht Stokksnes zu einem Paradies für Fotografen und Naturliebhaber.
Der Vestrahorn ragt bis zu 454 Meter hoch auf und spiegelt sich oft in den flachen Wasserflächen der Küste, was spektakuläre Fotomotive schafft. In der Nähe gibt es auch ein kleines Wikingerdorf als Filmkulisse, das besichtigt werden kann.
Stokksnes ist ein weniger frequentiertes, aber umso beeindruckenderes Reiseziel für alle, die Islands wilde Natur abseits der großen Touristenströme erleben möchten.


Zum Abendessen ging es ins Otto Matur & Drykkur, wo wir die regionale Küche genossen haben.




Jökulsárlón & Diamond Beach – Eisberge und schwarzer Sand
Jökulsárlón ist eine der bekanntesten Gletscherlagunen Islands, gelegen im Südosten nahe dem Vatnajökull-Gletscher. Die Lagune ist berühmt für ihre riesigen, blau-weißen Eisberge, die majestätisch im Wasser treiben. Besucher können hier Bootstouren unternehmen, um die Eisberge aus nächster Nähe zu bestaunen und mit etwas Glück Robben zu sehen.
Direkt gegenüber der Lagune liegt der Diamond Beach, ein schwarzer Sandstrand, an dem die Eisbrocken vom Meer angespült werden und wie glitzernde Diamanten auf dem dunklen Sand liegen. Dieses faszinierende Naturschauspiel zieht Fotografen und Reisende aus aller Welt an.
Jökulsárlón und Diamond Beach sind absolute Highlights jeder Islandreise und bieten unvergessliche Eindrücke der arktischen Natur.









Fjallsárlón – Ruhigere Gletscherlagune
Fjallsárlón ist eine beeindruckende Gletscherlagune nahe dem Vatnajökull-Gletscher im Süden Islands. Weniger bekannt und somit ruhiger als die berühmte Nachbarlagune Jökulsárlón, bietet Fjallsárlón eine friedliche Atmosphäre und spektakuläre Ausblicke auf den Gletscher und die treibenden Eisberge. Besucher können hier oft Robben beobachten und haben die Möglichkeit, Bootstouren auf der Lagune zu unternehmen, um die Eisberge aus nächster Nähe zu erleben.
Die Lagune ist leicht zugänglich und ein perfekter Ort für Fotografen und Naturliebhaber, die die majestätische isländische Gletscherwelt abseits der Massen entdecken möchten.


Svartifoss & Skaftafellsjökull – Wanderhighlight im Vatnajökull-Nationalpark
Svartifoss, auch „Schwarzer Wasserfall“ genannt, ist berühmt für seine beeindruckenden, schwarz-dunklen Basaltsäulen, die dem Wasserfall eine einzigartige, geometrische Kulisse verleihen. Er liegt im Skaftafell-Gebiet des Vatnajökull-Nationalparks und ist über einen gut ausgebauten Wanderweg erreichbar, der etwa 1,5 bis 2 Stunden dauert (Hin- und Rückweg).
Nicht weit entfernt befindet sich der Skaftafellsjökull, ein Ausläufer des riesigen Vatnajökull-Gletschers. Hier bieten sich spektakuläre Ausblicke auf den Gletscher und die umliegende Bergwelt. Für Abenteuerlustige gibt es auch geführte Gletscherwanderungen und Eisklettertouren.
Das Gebiet rund um Svartifoss und Skaftafellsjökull ist ein echtes Wanderhighlight und bietet Naturgenuss pur in einer faszinierenden Landschaft.







Lómagnúpur Scenic Spot – Dramatische Felsen
Lómagnúpur ist ein markanter, bis zu 764 Meter hoher Tafelberg an der Ringstraße (Route 1) im Süden Islands. Mit seinen steilen Klippen und der imposanten Silhouette ist er eines der auffälligsten Naturdenkmäler entlang der Strecke. Der Berg ist von zahlreichen Sagen und Legenden umwoben und bietet bei klarem Wetter eine beeindruckende Kulisse, die oft von Reisenden fotografiert wird. In der Nähe befinden sich auch schöne Wanderwege, die spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Landschaft ermöglichen.

Südliche Highlights rund um Vik & Umgebung
Fossálar Waterfall – Versteckte Schönheit
Der Fossálar Wasserfall liegt idyllisch in der Nähe von Hvolsvöllur im Süden Islands und ist ein wunderschöner, mehrstufiger Wasserfall, der oft weniger besucht wird als die großen Touristenmagnete. Umgeben von üppigem Grün und moosbedeckten Felsen bietet Fossálar eine ruhige und malerische Kulisse, perfekt für Wanderungen und Naturfotografie. Die Wanderwege rund um den Wasserfall sind gut markiert und ermöglichen verschiedene Perspektiven auf das herabstürzende Wasser.

Fjaðrárgljúfur – Märchenhafte Schlucht
Fjaðrárgljúfur ist eine beeindruckende, etwa 2 Kilometer lange und bis zu 100 Meter tiefe Schlucht im Süden Islands. Geformt wurde sie durch das Flusswasser der Fjaðrá, das sich über Tausende von Jahren seinen Weg durch das weiche Gestein geschnitten hat. Die steilen, moosbewachsenen Klippen und das klare Wasser machen die Schlucht zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Naturliebhaber. Entlang des Schluchtkamms führen gut ausgebaute Wanderwege, die atemberaubende Ausblicke bieten.



Lutheran Church in Vik – Ikone im Dorf
Die lutherische Kirche von Vík í Mýrdal ist ein markantes Wahrzeichen des kleinen Küstendorfs im Süden Islands. Mit ihrer schlichten, weißen Fassade und dem roten Dach thront sie malerisch auf einem Hügel und bietet einen herrlichen Blick über das Dorf, den schwarzen Sandstrand und das Meer. Die Kirche ist nicht nur ein spirituelles Zentrum, sondern auch ein beliebtes Fotomotiv und ein Symbol für die enge Verbindung der Gemeinde mit ihrer Umgebung.

Hálsanefshellir & Loftsalahellir Caves – Höhlenabenteuer
Die Höhlen Hálsanefshellir und Loftsalahellir liegen nahe dem schwarzen Sandstrand von Reynisfjara bei Vík í Mýrdal und bieten spannende Einblicke in die vulkanische Vergangenheit Islands. Hálsanefshellir ist eine große, natürliche Felsbögen-Höhle, die besonders bei Fotografen beliebt ist, da das Licht hier einzigartige Stimmungen erzeugt. Loftsalahellir, etwas weiter entfernt, ist eine tiefere Höhle mit beeindruckenden Felsformationen und eignet sich gut für kleine Erkundungstouren. Beide Höhlen sind leicht zugänglich und bieten ein tolles Abenteuer für Naturliebhaber.





Reynisdrangar – Mystische Felsnadeln
eynisdrangar sind markante, schwarze Basaltsäulen, die majestätisch aus dem Atlantik vor der Südküste Islands ragen, nahe dem Dorf Vík í Mýrdal. Der Legende nach sind die Felsen versteinertes Trollvolk, das bei Tagesanbruch gefangen wurde. Die beeindruckenden Formationen sind ein beliebtes Fotomotiv und bieten zusammen mit dem schwarzen Sandstrand eine dramatische Kulisse. Vorsicht: Die Brandung hier ist stark und gefährlich – vom Wasser fernbleiben!


Arnardrangur & Papageientaucher-Beobachtung
Arnardrangur ist ein beeindruckender, hoher Felsen, der aus dem Meer an der Westküste Islands ragt. Die markante Felsnadel ist ein beliebtes Fotomotiv und ein Symbol für die raue Schönheit der isländischen Küstenlandschaft. Von hier aus hat man oft einen guten Blick auf die umliegende Natur und das Meer.
Papageientaucher, auch „Puffins“ genannt, sind beliebte Bewohner der isländischen Küstenregionen. Besonders im Sommer kann man sie bei der Brutzeit beobachten, wenn sie in großen Kolonien an den Klippen nisten. Die kleinen Vögel mit ihrem bunten Schnabel sind nicht nur niedlich, sondern auch ein Highlight für Vogelbeobachter und Naturliebhaber.











Sólheimasandur Flugzeugwrack – Mystischer Lost Place auf schwarzem Sand
Das Sólheimasandur Flugzeugwrack ist eines der bekanntesten Fotomotive Islands. Im Jahr 1973 musste eine US Navy DC-3 auf dem schwarzen Sandstrand von Sólheimasandur notlanden – zum Glück überlebten alle Insassen. Das Wrack steht seitdem verlassen und verrostet in der kargen Landschaft und zieht Fotografen und Abenteurer aus aller Welt an. Die Wanderung zum Wrack dauert etwa 45 Minuten pro Strecke und führt über eine weite, offene Fläche – ideal für dramatische Fotos und einen Hauch von Mystik.



Skógafoss – Der majestätische Wasserfall




Skógafoss zählt zu den bekanntesten Wasserfällen Islands und beeindruckt mit einer Breite von etwa 25 Metern und einer Fallhöhe von 60 Metern. Besonders spektakulär sind die oft sichtbaren Regenbögen im Sprühnebel, die dem Wasserfall eine magische Atmosphäre verleihen. Besucher können eine Treppe hinaufsteigen, um den Wasserfall von oben zu bewundern und die umliegende Landschaft zu genießen.
Skógar Museum – Einblick in Islands Geschichte
Direkt in der Nähe von Skógafoss liegt das Skógar Museum, das die Geschichte und Kultur Islands anschaulich präsentiert. Das Museum umfasst eine Sammlung historischer Gebäude, darunter traditionelle Torfhäuser, sowie Ausstellungen zu Landwirtschaft, Handwerk und Volksleben. Ein Besuch bietet eine spannende Ergänzung zur Naturerfahrung und macht die isländische Vergangenheit lebendig.




Bra Fence
Der Bra Fence nahe der Ringstraße in Süd-Island ist wohl einer der skurrilsten Orte der Insel. Hier hängen seit den 1990er Jahren Besucher aus aller Welt BHs an einen einfachen Zaun – eine ungewöhnliche Tradition, die vermutlich als Liebes- oder Glücksbringer begann. Mit der Zeit wuchs die Sammlung auf mehrere hundert Stück an und sorgt für viele schmunzelnde Blicke und Fotos. Ein kleines, kurioses Highlight auf der Route, das zeigt, wie kreativ Island manchmal sein kann.


DC-3 Eyvindarholt – Das berühmte Flugzeugwrack
Das Wrack der DC-3 am Eyvindarholt ist ein faszinierendes Relikt aus den 1970er Jahren, als das Flugzeug auf dem schwarzen Sandstrand notlanden musste. Heute ist es ein beliebtes Fotomotiv und Symbol für Abenteuerlust – viele Besucher machen sich auf den Fußmarsch, um das Wrack aus nächster Nähe zu sehen. Die mystische Kulisse aus rostendem Metall und schwarzem Sand zieht Fotografen und Island-Fans gleichermaßen an.

Nauthúsafoss – Kraftvoller Wasserfall in der Nähe
Nauthúsafoss ist ein beeindruckender Wasserfall, der oft im Schatten bekannterer Wasserfälle liegt, aber mit seiner wilden Kraft und schönen Umgebung überzeugt. Der Wasserfall ist ein toller Zwischenstopp auf dem Weg zu anderen Highlights und lädt zu kurzen Wanderungen und Fotos ein.


Seljavallalaug Swimming Pool – Geheimtipp
Das Seljavallalaug Swimming Pool ist eines der ältesten Schwimmbäder Islands und liegt idyllisch eingebettet zwischen grünen Hügeln und Bergen. Das Becken wird mit warmem Quellwasser gespeist und bietet eine herrliche Möglichkeit, nach einer Wanderung zu entspannen – und das in einer traumhaften Naturkulisse. Der Pool ist einfach, aber charmant und versprüht einen ganz besonderen Retro-Charme. Funfact: Das Schwimmbad wurde 1923 gebaut und ist seitdem einer der Lieblingsorte von Einheimischen und Reisenden.

Selfoss & Golden Circle
Seljalandsfoss – Wasserfall zum Durchgehen
Seljalandsfoss ist einer der bekanntesten und beliebtesten Wasserfälle Islands – und das aus gutem Grund! Das Besondere: Man kann hinter dem Wasserfall entlanggehen und die tosenden Wassermassen aus einer ganz neuen Perspektive bewundern. Besonders bei Sonnenuntergang taucht das Wasser in ein magisches Licht und sorgt für atemberaubende Fotos. Der Wasserfall ist etwa 60 Meter hoch und entspringt dem Gletscherstrom Eyjafjallajökull – ja, genau der Vulkan, der 2010 für Schlagzeilen sorgte!



Keldur Turf House – Traditionelles Islandhaus
Das Keldur Turf House ist eines der ältesten erhaltenen Torfhäuser Islands und ein faszinierendes Beispiel traditioneller isländischer Baukunst. Die Kombination aus Holz, Stein und Torf sorgte über Jahrhunderte für optimale Isolation gegen die raue isländische Witterung. Das Anwesen erzählt Geschichten aus dem Leben vergangener Generationen und vermittelt einen lebendigen Eindruck vom ländlichen Alltag früherer Zeiten. Funfact: Solche Torfhäuser sind so gut isoliert, dass sie im Winter oft wärmer sind als moderne Häuser.



Þjófafoss – Der Wasserfall der Diebe
Þjófafoss, was übersetzt „Wasserfall der Diebe“ bedeutet, liegt idyllisch im Þjórsárdalur-Tal und beeindruckt mit seinem kraftvollen Wasser, das in einem breiten Vorhang in die Tiefe stürzt. Der Name stammt aus alten Zeiten, als Diebe hier angeblich ihr Ende fanden – eine spannende Legende, die dem Ort eine geheimnisvolle Aura verleiht. Umgeben von grüner Natur ist Þjófafoss ein ruhiger Platz zum Verweilen und Fotografieren.



Hjálparfoss – Der Wasserfall der Hilfe
Hjálparfoss, was „Wasserfall der Hilfe“ bedeutet, liegt nur wenige Kilometer von Þjófafoss entfernt und besticht durch seine ungewöhnliche Form: Zwei Wasserfälle vereinigen sich hier in einem ruhigen Becken. Der Name soll darauf hinweisen, dass der Wasserfall einst als Orientierungspunkt für Reisende diente, die in der rauen Landschaft Hilfe suchten. Ein friedlicher und fotogener Ort, perfekt für eine kleine Pause auf der Fahrt.



Geysir Park – Die Heimat der sprudelnden Naturgewalten
Der Geysir Park ist berühmt für seine heißen Quellen und vor allem für den Großen Geysir, der dem Phänomen seinen Namen gab. Auch wenn der Große Geysir heute eher selten ausbricht, sorgt der benachbarte Strokkur alle paar Minuten mit einer bis zu 30 Meter hohen Wasserfontäne für staunende Besucher. Das Gebiet ist ein faszinierendes Beispiel für die geothermische Aktivität Islands und bietet spannende Einblicke in die Kraft der Erde.


Gullfoss – Der goldene Wasserfall
Gullfoss, der „goldene Wasserfall“, ist einer der beeindruckendsten Wasserfälle Islands. Das Wasser stürzt in zwei Stufen mit enormer Kraft in eine tiefe Schlucht und erzeugt oft wunderschöne Regenbögen im Sprühnebel. Die Legende erzählt von einer mutigen Frau, die den Wasserfall vor dem Bau eines Kraftwerks rettete – heute ist Gullfoss ein Symbol für Naturschutz in Island. Ein absolutes Muss auf jeder Islandreise!

Bruarfoss – Der „blaue Wasserfall“
Bruarfoss ist ein verstecktes Juwel im Golden Circle und bekannt für sein unglaublich blaues Wasser, das fast schon surreal leuchtet. Der Wasserfall ist zwar nicht besonders groß, aber die intensive Farbe und die kleinen Kaskaden machen ihn zu einem echten Fotomagneten. Der Weg dorthin führt durch eine idyllische Landschaft und ist ein schöner kleiner Spaziergang abseits der großen Touristenströme. Funfact: Bruarfoss wird oft als „der schönste Wasserfall Islands“ bezeichnet – ein Geheimtipp, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

Fridheimar – Tomatenfarm mit Flair
Fridheimar ist eine einzigartige Tomatenfarm mitten in Island, wo man nicht nur frische, saftige Tomaten bewundern, sondern auch köstliche Gerichte daraus probieren kann. Das Highlight ist das gemütliche Gewächshaus-Restaurant, in dem man umgeben von Tomatenpflanzen leckere Tomatensuppen, Kuchen und sogar Cocktails genießen kann. Ein echter Geheimtipp für alle, die mal etwas anderes als Fisch und Lamm probieren möchten! Funfact: Das Gewächshaus wird mit geothermischer Energie beheizt – so wachsen die Tomaten auch im kühlen Island perfekt.


Þorlákshöfn & Umgebung
Öxarárfoss – Wasserfall im Þingvellir Nationalpark
Öxarárfoss ist ein beeindruckender Wasserfall im Þingvellir Nationalpark, einem UNESCO-Weltkulturerbe und der Wiege der isländischen Demokratie. Das Wasser stürzt hier über eine Felsklippe in eine felsige Schlucht und bietet eine tolle Kulisse für Fotos und Spaziergänge. Der Wasserfall liegt direkt an der Kontinentalspalte zwischen der nordamerikanischen und eurasischen Platte – ein Ort, an dem Geschichte und Geologie auf faszinierende Weise zusammenkommen. Ein Besuch hier verbindet Naturwunder mit einem Stück Weltgeschichte.


Kontinental-Spalte & Silfra-Spalte – Zwischen zwei Kontinenten
Þingvellir liegt genau auf der Nahtstelle zwischen der nordamerikanischen und eurasischen Platte. Die Silfra-Spalte ist berühmt für ihr kristallklares Wasser und zählt zu den besten Tauchspots der Welt.






Koma Auðar djúpúðgu – Audur’s arrivals
Ein kultureller und historischer Ort, der die Geschichte Islands lebendig hält.


Zurück nach Reykjavík (14.07.)
Zum Abschluss unserer Reise genossen wir noch einmal das Flair von Reykjavík, schlenderten durch die Straßen, besuchten den alten Hafen und die Skulptur Þúfa, die mit bunten Pflanzen bepflanzt ist – ein toller Ort für einen letzten Kaffee.














Leider Verpasst: Der Vulkan-Ausbruch bei Grindavík
Ein kleines Island-Märchen am Rande: Am 16. Juli 2025, also einen Tag nach unserer Abreise, brach der Vulkan bei Grindavík aus – der zwölfte Ausbruch seit 2021. Wir hatten eigentlich geplant, dort zu wandern, haben es aber wegen Zeitmangels gelassen. Vielleicht ein Grund mehr, bald wiederzukommen!
Island hat uns mit seiner rauen Schönheit, den freundlichen Menschen und unvergesslichen Momenten tief beeindruckt. Wer einmal hier war, wird die Sehnsucht nach dem Land aus Feuer und Eis nie ganz los. Wir hoffen, unser Reisebericht inspiriert euch, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen!
Wenn ihr Fragen oder Tipps zu Island braucht, meldet euch gern – wir teilen unsere Erfahrungen mit Freude!
Viel Spaß beim Träumen und Planen eurer eigenen Island-Abenteuer!





